Silent Love: Von dir gerettet
von Christina Matesic

Romantic Thrill vom Feinsten- Hut ab für das Finale. 

Bereits der erste Teil der Story um Mia und Shawn hat mich gefesselt.

Dieses hier ist nicht minder aufwühlend, traurig, emotional, grausam, mutig, stellenweise hoffnungslos und hoch so optimistisch- einfach nur traumhaft was wahre Liebe alles aushalten und bewältigen kann.

Mia ist endlich nach Bolivien gereist und auf dem Anwesen de Gutierra angekommen, doch bereits in den ersten Stunden droht ein Übergriff auf sie alles zu Nichte zu machen, bis Shawn sie retten kann. Sie droht zu zerbrechen und erneut ist es Shawn, der ihr neuen Lebensmut einhaucht und sie aufbaut. Gemeinsam schenken sie sich die Kraft, um sich de Gutierra stellen zu können, doch müssen sie die Gefühle füreinander verbergen.

Auch die Kinder von dem Drogenbaron kommen endlich an und Mia kann sich ihre Tätigkeit als Lehrerin widmen und bringt etwas Licht in das traurige Leben der beiden Kinder. Ich fand es sehr aufwühlend, wie deren Leben bei ihrem Vater verlaufen ist und doch ist es die typische Sensibilität der Kinder, die ihnen ermöglicht, die feinen Nuancen in ihrer Umgebung wahrzunehmen, was nicht immer zu ihrem Vorteil ist.

Ganz großartig beschrieben von der Autorin! Ferner hat sie auf einen Aspekt aufmerksam gemacht, der für mich tatsächlich sehr wichtig ist, da nun mal auch in der realen Welt solche Monster wie de Gutierra Kinder in diese Welt setzen: auch unter solchen schwierige Umständen, in so einem schrecklichen Umfeld können kleine, sensible Menschen mit einem überragenden Gerechtigkeitssinn groß werden und sich behaupten.

Natürlich hat auch der Drogenbaron ein Interesse an Mia und Shawn setzt alles auf eine Karte, um sie vor weiteren Übergriffen zu schützen. Doch de Guitierra wäre nicht der, der er ist, wenn er den beiden nicht eine Falle stellen würde und die traute Zweisamkeit auf Grausamste zerstören würde.

So nah beieinander und doch voneinander getrennt, gehen beide vollkommen unterschiedlich mit der Situation um. Während Shawn sich in vollkommener Isolation auf einen Kampf auf Leben und Tod vorbereiten muss, droht Mia körperlich und psychisch an der Trennung zu zerbrechen.

Und wieder fand ich die Stille, in der Shawn sich in seiner Zelle befindet und seinen Gedanken hingibt großartig, falls so wie im Hotel im ersten Teil. Kaum etwas passiert, es wird kaum gesprochen und doch kann die Autorin so vieles mitteilen. Man fühlt sich tatsächlich als wäre man unter Wasser und würde kaum Außengeräusche mitbekommen, bis auf die Emotionen und Gedankengänge von Shawn.

Auch die Einsamkeit und Traurigkeit um Mia, zusätzlich zu ihren körperlichen Beschwerden ist großartig wiedergegeben und lässt es den Leser empathisch alles nachempfinden.

Ich war vom ersten Satz  gefesselt und überwältigt, habe mit beiden gelitten und geliebt, gezittert und gelacht. Mias Hingabe nach ihrem schrecklichen Erlebnis und das "erste" körperliche Zusammensein mit Shawn war so liebevoll, so authentisch, soooo emotional wunderschön…das MUSS man einfach lesen, ich kann es leider nicht beschreiben.

Ein großartiges Buch, fantastisch geschrieben. Ich hoffe auf mehr 🙂 CHAPEAU Frau Matesic 🙂

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